Gemeinsam mit Petra Harkamp und Anna-Katharina Lex (Sales Managerin) wurden bei einem Erstgespräch die Anforderungen an ein Redesign der Etiketten erarbeitet. „Maximale Reduktion“ – einzig die Etikettenform sollte als Wiedererkennungsmerkmal der alten Etikettenlinie erhalten bleiben. Auf aufwändige Veredelungen, opulente Illustrationen, farbige Agraffen oder die Folie am Flaschenhals wurde verzichtet. Im Zentrum sollte nur das Produkt, als Ergebnis eines nachhaltigen Kreislaufs von Mensch und Natur stehen. Was wäre hierfür treffender als ein simpler Kreis bzw. eine Ellipse? Im Kontext von „Product-is-hero“ haben wir uns entschlossen auch bei der grafischen Umsetzung bzw. Technik direkt am Produkt zu bleiben. Einen geeigneten „Protagonisten“ haben wir im Flaschenkorken gefunden.
Es wurde geschnitzt, gestempelt und gerollt. So ist eine Vielzahl an Abdrücken bzw. Konturen entstanden. Bei der Wahl des passenden Papiers war klar, dass es ein Recyclingprodukt werden sollte. Jeder Papierbogen enthält unterschiedliche Fasern und Einschlüsse – ist somit ein Unikat – welches durch seine imperfekte Struktur die Charakteristik des Designs zusätzlich unterstützt.
Das Resultat ist, so wie wir finden, ein sehr reduziertes, puristisches Etikettendesign in dem Typografie, grafische Formen und das Trägermedium zu einem sinnstiftenden Gesamtkonzept verschmolzen sind.
Im Zuge der engen Zusammenarbeit sind einige differenzierte Entwürfe entstanden die wir hier auch gerne anfügen wollen. Diese Entwürfe geben Einblick in unsere Arbeits-, bzw. Präsentationsweise. Wir versuchen bereits in der Entwurfsphase mehrere Möglichkeiten aufzuzeigen und bestmöglich zu visualisieren.